Wohnraumpotenzial

Muster

So sieht ein Potenzialbericht aus.

Alle 15 Seiten des Musterberichts, an einem fiktiven Grundstück gerechnet wie ein echter – damit Sie vor dem Kauf wissen, was Sie bekommen.

Grundstück kostenlos prüfen Als PDF (15 Seiten)

Seite 1 auf einen Blick.

Ampel, Kernaussage, der Weg im Baugesetzbuch, fünf Prüfpunkte. Der Rest des Berichts begründet diese eine Seite.

Seite 1 des Potenzialberichts (Muster, fiktives Grundstück Musterstraße 12): Ampel Grün mit der Kernaussage, dass heute rund 340 m² Bruttogrundfläche stehen, die Umgebung im Median vier Vollgeschosse hat und eine Aufstockung auf diese Höhe rund 680 m² BGF ergäbe – ein Zuwachs von etwa 340 m² oder vier Wohneinheiten; darunter die fünf Prüfpunkte mit ihrer Verlässlichkeit.
Seite 1 des Musterberichts: Ampel, Kernaussage, der Weg im Baugesetzbuch und die fünf Prüfpunkte. Fiktives Grundstück, 15 Seiten.

01

Was Sie hier sehen – und was nicht.

Die Musterstraße 12 gibt es nicht. Flurstück, Nachbarn, Messwerte und Quellen sind erfunden und auf jeder Seite so gekennzeichnet. Was echt ist: die Rechnung. Das Muster läuft durch dieselbe Pipeline wie ein bezahlter Bericht – Bestand, Umgebungsmaßstab, Delta, Prüfpunkte, Wertindikation –, nur mit erfundenen Eingangswerten statt amtlicher Daten.

Was in einem echten Bericht dazukommt: Flurkarte und 3D-Modell aus den amtlichen Daten, Luftbild und Laserscan-Werte, je nach Datenlage am Ort. Das Muster hat sie nicht, weil es das Grundstück nicht gibt.

02

Der Bericht, alle 15 Seiten.

Dieselben Seiten wie im PDF, im Browser lesbar. Das Wasserzeichen „Muster“ steht in echten Berichten nicht.

Wohnraumpotenzial · Potenzialanalyse Muster · fiktives Beispiel

Potenzialbericht

Datenbasierte Potenzialeinschätzung

GrundstückMusterstraße 12, 12345 Musterstadt Auftrags-Nr.MUSTER-2026-002
Gemarkung / FlurstückMusterstadt / 1 / 123/4 Datum27.09.2026
Grundstücksflächeca. 850 m² BearbeitungMirko Schütz
Bestand1 Gebäude mit 170 m² Grundfläche

1 Ergebnis auf einen Blick

Grün – Potenzial im Umgebungsmaßstab gemessen

Auf dem Grundstück stehen heute rund 340 m² Bruttogrundfläche. Die Umgebung ist im Median mit IV Vollgeschossen bebaut. Stockt man den Bestand auf diese Höhe auf, ergeben sich rund 680 m² BGF – ein Zuwachs von etwa 340 m² bzw. 4 Wohneinheiten.

Wege im Baugesetzbuch: § 31 Abs. 3 oder § 34 Abs. 3b BauGB – abhängig vom Bebauungsplan

Ob ein qualifizierter Bebauungsplan gilt, ist der nächste zu klärende Punkt: mit Plan Befreiung nach § 31 Abs. 3, ohne Plan Abweichung nach § 34 Abs. 3b; § 246e BauGB ist ein weiterer Weg. Welcher in Betracht kommt, klärt die Gemeinde.

Die fünf Prüfpunkte im Überblick

  • 1 · WohnnutzungWohnbaufläche hoch
  • 2 · Gebietskulisse laut Landesverordnungnachrichtlich (keine Voraussetzung) hoch
  • 3 · Innenbereich10 Gebäude in 50 m mittel
  • 4 · Haltung der Kommuneveröffentlicht mittel
  • 5 · Öffentliche Belangegeprüft, unauffällig hoch
3 von 5 Prüfpunkten haben einen eindeutigen Befund aus amtlicher Quelle (Verlässlichkeit „hoch“). Der Punkt vor jeder Zeile zeigt den Befund, Stufe und Farbskala die Verlässlichkeit; Einzelheiten auf Seite 12.

Datenstand: 27.09.2026 · MUSTER: Grundstück, Messwerte und Quellen sind erfunden (fiktiv).

Potenzialbericht · Musterstraße 12, 12345 Musterstadt Seite 1 von 15
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2 Stammdaten: was gemessen wurde

Flächen und Geschosse stammen aus amtlichen Geobasisdaten oder sind daraus berechnet; die Wohneinheiten sind eine Umrechnung mit dem unten genannten Ansatz. In diesem Muster sind alle Werte fiktiv. Ein echter Bericht in Berlin zeigt zusätzlich Flurkarte und 3D-Modell des Bestands; hier fehlen sie, weil es das Grundstück nicht gibt. Wo kein Wert steht, wurde keiner erhoben — das ist eine Aussage, keine Lücke.

Grundstücksfläche
ca. 850 m²
ALKIS, amtliche Fläche (fiktiv)
Bebaute Grundfläche
ca. 170 m²
ALKIS / LoD2, gemessen (fiktiv)
Gebäude auf dem Flurstück
1 Gebäude mit 170 m² Grundfläche
ALKIS (fiktiv)
Vollgeschosse Bestand
II
ALKIS, amtliche Geschosszahl (fiktiv)
GRZ Bestand
0,20
berechnet
GFZ Bestand
0,40
berechnet
Bestands-BGF
ca. 340 m²
berechnet
Wohneinheiten Bestand
ca. 4
Näherung, siehe unten
Vollgeschosse Umgebung
IV
Median aus 38 von 41 Nachbargebäuden mit bekannter Geschosszahl (fiktiv)
GRZ Umgebung
0,32
Nachbarflurstücke, Median (fiktiv)
GFZ Umgebung
1,24
Nachbarflurstücke, Median (fiktiv)
Ausnutzungsgrad
32 %
GFZ Bestand ÷ GFZ Umgebung

Wie die berechneten Werte zustande kommen

GRZ Bestand bebaute Grundfläche ÷ Grundstücksfläche
Bestands-BGF Grundfläche × Vollgeschosse je Gebäude, aufsummiert
GFZ Bestand Bestands-BGF ÷ Grundstücksfläche
Umgebungsmaßstab Median der Vollgeschosse im Umfeld, gebildet ausschließlich aus Gebäuden mit bekannter Geschosszahl
Wohneinheiten Bruttogrundfläche ÷ 85 m² je Wohneinheit — ein fester Ansatz, hier ausgewiesen, damit die Wohnungszahl nicht genauer wirkt, als sie ist.
Potenzialbericht · Musterstraße 12, 12345 Musterstadt Seite 2 von 15
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Nicht geprüft

  • Festsetzungen des Bebauungsplans (GRZ, GFZ, Geschosse, Bauweise) — bundesweit nur zu einem kleinen Teil maschinenlesbar, hier nicht ausgewertet
  • Abstandsflächen nach Landesbauordnung — nicht berechnet
  • Grundbuchlasten, Baulasten, Leitungsrechte — nicht öffentlich abrufbar
  • Baugrund, Altlasten — nur über die zuständige Behörde
  • Zustand und Tragfähigkeit der Bausubstanz — am Gebäude zu prüfen

3 Messwerte aus dem Laserscan

Höhen und Volumen sind aus der amtlichen Laserscan-Punktwolke gemessen, Gebäude für Gebäude; Flächen und Geschosse stammen aus dem Liegenschaftskataster. Bei jedem Wert steht, woher er kommt, Ansätze sind als solche benannt.

Bestand: Liegenschaftskataster, Volumen aus dem Scan

Gebäudefläche
170 m²
Summe der Grundflächen, Kataster (fiktiv)
GRZ
0,20
Grundfläche ÷ Flurstück
Bruttogrundfläche
340 m²
Grundfläche × Geschosse, Kataster (fiktiv)
GFZ
0,40
BGF ÷ Flurstück
Bauvolumen
1.445 m³
aus dem Laserscan gemessen (fiktiv)
Miet- bzw. Wohnfläche
245 m²
Ansatz: BGF × 0,72
Stellplätze (Orientierung)
4
Ansatz; dafür rund 100 m² Fläche

Umgebung im Laserscan-Ausschnitt

Vergleichsgebäude
47
ab 60 m² im Ausschnitt
Vollgeschosse Median
IV
nur dieser Ausschnitt; der Bericht rechnet mit dem Median auf Seite 2
Vollgeschosse 75 %
IV
drei Viertel liegen darunter oder gleichauf
Vollgeschosse Maximum
VI
Traufhöhe Median
12,4 m
gemessen (fiktiv)
Traufhöhe 75 %
13,1 m
Firsthöhe Median
15,9 m
gemessen (fiktiv)
Firsthöhe Maximum
21,6 m
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4 Gelände, Datengrundlage und Modellgüte

Gelände und Datengrundlage

Geländehöhe
62,4 bis 63,1 m NHN
über Normalhöhennull
Hangneigung mittel
1,2 %
Hangneigung maximal
3,1 %
Scanpunkte im Ausschnitt
1.340.000
Laserscan (fiktiv)
davon auf dem Flurstück
10.200
Punktdichte
12,0 je m²
Adresspunkt bestimmt über
Hauskoordinate aus dem Liegenschaftskataster (fiktiv)
nicht allein über die Adresssuche
Wie gut ist das amtliche 3D-Modell hier? — eigene Messung gegen das 3D-Gebäudemodell (LoD2)
Verglichene Gebäude
38
Traufe, Abweichung Median
0,2 m
First, Abweichung Median
-0,3 m
Positiv heißt: Das amtliche Modell liegt höher als die eigene Messung aus dem Laserscan. Die Zeile sagt, wie belastbar die Höhen sind, auf denen der Höhenvergleich mit der Umgebung (Traufe) und der Abschnitt zum Dach stehen. Die Zahl dieses Berichts rechnet mit den amtlichen Geschosszahlen, nicht mit diesen Höhen.

Datengrundlage

FlurstückLiegenschaftskataster Musterland (fiktiv)
GebäudeLiegenschaftskataster und 3D-Gebäudemodell LoD2 Musterland (fiktiv)
PunktwolkeAirborne Laserscanning Musterland, Befliegung 2025 (fiktiv)
GeländeDigitales Geländemodell DGM1 Musterland (fiktiv)
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5 Fachdaten zum Grundstück

In Musterland (fiktiv) wurden 41 Fachdienste abgefragt; 41 haben geantwortet. Jede Zeile nennt ihre Quelle. Was fehlt, steht als Lücke da und wird nicht geschätzt.

Flurstück und Lage2 von 2

Flurstück und Fläche1 / 123/4 · 850 m²Gemarkung Musterstadt, Flur 1; amtliche Fläche laut Kataster.Liegenschaftskataster Musterland (fiktiv)
Tatsächliche NutzungWohnbauflächeNutzungsart am Adresspunkt laut Kataster.Liegenschaftskataster Musterland (fiktiv)

Gebäudebestand4 von 4

Baualter (Block)überwiegend 1955–1975Blocktyp „Mehrfamilienhäuser der Nachkriegszeit, offene Bauweise“. Gilt für den ganzen Baublock, nicht für das einzelne Haus.Umweltatlas Musterland, Stadtstruktur (fiktiv)
Geschosszahl (amtlich, Gegenprobe)2 Vollgeschosseamtliche Angabe für 1 Gebäude auf dem Flurstück (oberirdische Geschosse)Gebäudegeschosse Musterland (fiktiv)
Gewerbe im Gebäudekeines an dieser Adresse erfasstDas Kataster führt nur eine Funktion je Gebäude; ein Laden im Erdgeschoss bliebe dort unsichtbar.Gewerbeverzeichnis Musterstadt (fiktiv)
Städtebauliche Dichte im BlockGFZ 1,02 · GRZ 0,30Blockmittel über den ganzen Baublock samt Höfen — ein Blockwert zum Vergleich, kein Maßstab für ein einzelnes Vorhaben.Umweltatlas Musterland, Städtebauliche Dichte (fiktiv)

Planungsrecht7 von 7

Bebauungsplankeiner im Verzeichnis eingetragenGeprüft wurden festgesetzte, im Verfahren befindliche und aufgehobene Pläne. Ob ein älterer, übergeleiteter Plan gilt, klärt das Bauamt.Bebauungsplan-Verzeichnis Musterland (fiktiv)
Erhaltungsverordnung § 172 BauGBkeineweder Milieuschutz noch Gestaltungserhaltung nach § 172 BauGB an diesem FlurstückErhaltungsgebiete Musterstadt (fiktiv)
FlächennutzungsplanWohnbauflächeDer Flächennutzungsplan stellt die Fläche als Wohnbaufläche dar; er bindet die Gemeinde, nicht den Eigentümer.Flächennutzungsplan Musterstadt (fiktiv)
Gebietskulisse § 201a BauGBMusterstadt enthaltenKeine Voraussetzung für § 246e BauGB – siehe Prüfpunkt 2.Verordnung des Landes Musterland vom 15.12.2025 (fiktiv)
Sanierungsgebiet § 142 BauGBkeinesgeprüft: umfassendes und vereinfachtes Verfahren sowie aufgehobene GebieteSanierungsgebiete Musterstadt (fiktiv)
Städtebaufördergebietkeineskein Gebiet der Städtebauförderung an diesem FlurstückStädtebauförderung Musterland (fiktiv)
Vorkaufsrechtssatzungkeinekeine Satzung nach § 25 Abs. 1 BauGB an diesem FlurstückSatzungsverzeichnis Musterstadt (fiktiv)
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Umgebung und Bevölkerung4 von 4

Bäume am Grundstück7 Bäume im Umkreis von 50 mnächster: Spitz-Ahorn, 14 m hoch, Krone 9 m, 11 m entferntBaumkataster Musterstadt (fiktiv)
Einwohner im Block620 Einwohner, 207 je HektarBaublock von rund 3 Hektar, Stand 31.12.2025.Statistisches Landesamt Musterland (fiktiv)
Grünanlagen im Umkreis3 Grünanlagen im 400-m-Umkreisnächste: Stadtpark Musterfeld, 240 m LuftlinieGrünflächenverzeichnis Musterstadt (fiktiv)
Zensus 2022 (Gitterzelle)210 Einwohner · Nettokaltmiete 8,40 €/m²100-m-Zelle um das Grundstück.Zensus 2022, 100-m-Gitter, Musterauszug (fiktiv)

Öffentliche Belange und Risiken13 von 13

Baugrund (geologische Bohrungen)12 Bohrungen im 150-m-Umkreis, nächste 64 m entferntBohrprofile zeigen die angetroffenen Schichten; sie ersetzen kein Baugrundgutachten.Bohrdatenbank Musterland (fiktiv)
Boden (Art)lehmiger Sand (Oberboden)Bodenart laut Bodenkarte; ersetzt kein Baugrundgutachten.Bodenkarte Musterland (fiktiv)
Denkmalschutzkein EintragWeder Einzeldenkmal noch Ensemble oder Umgebungsschutz.Denkmalliste Musterland (fiktiv)
Fluglärmschutzbereichaußerhalb aller SchutzbereicheTag- und Nachtschutzzone geprüftFluglärmschutzbereiche Musterland (fiktiv)
Grundwasserflurabstand3 bis 5 m unter GeländeDer Flurabstand schwankt; für Keller und Tiefgarage ist eine aktuelle Auskunft nötig.Umweltatlas Musterland, Grundwasser (fiktiv)
Hochwasserkein Überschwemmungsgebiet, keine Gefahrenflächegeprüft gegen das festgesetzte Überschwemmungsgebiet und alle drei Stufen der HochwassergefahrenkarteHochwassergefahrenkarte Musterland (fiktiv)
Lärmbelastung53 dB(A) tags, 44 dB(A) nachtshöchster Fassadenpegel im Umkreis von 60 m · Hauptquelle ist die Hauptstraße in rund 180 mLärmkartierung Musterstadt (fiktiv)
Schutzgebiete (Natur)keines am GrundstückNaturschutz-, Landschaftsschutz-, FFH- und Vogelschutzgebiete abgefragtSchutzgebietsverzeichnis Musterland (fiktiv)
Stadtklima (Planungshinweiskarte)bioklimatische Situation mäßigSiedlungsraum; die Karte empfiehlt, Grün- und Freiflächen zu erhalten.Klimaanalyse Musterstadt (fiktiv)
Starkregenaußergewöhnlich: 5, extrem: 9modellierte Überflutungstiefe in Zentimetern je SzenarioHinweiskarte Starkregengefahren, Musterauszug (fiktiv)
Trinkwasserschutzgebietkeines am Grundstückkein Wasserschutzgebiet berührt dieses FlurstückWasserschutzgebiete Musterland (fiktiv)
Verkehrsmenge an der Straße9.800 Kfz je Werktag (Hauptstraße, 180 m entfernt)durchschnittlicher täglicher Verkehr werktags, nächste erfasste StraßeVerkehrsmengenkarte Musterstadt (fiktiv)
Versiegelung54 % des Blocks versiegeltdavon 30 % Gebäude, 24 % Wege und StellplätzeUmweltatlas Musterland, Versiegelung (fiktiv)
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Markt4 von 4

Angebotsmieten im Stadtteil11,20 €/m² netto kalt (2025)Preis bei Neuvermietung, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete.Wohnungsmarktbericht Musterstadt (fiktiv)
Bodenrichtwert720 €/m²Zone W – Wohngebiet, Referenz-GFZ 1,2, Stichtag 01.01.2026.Gutachterausschuss Musterland (fiktiv)
Kauffälle im Umkreis9 Kauffälle im Umkreis von 300 m, 2025Lage und Art der Kauffälle, keine Preise.Gutachterausschuss Musterstadt (fiktiv)
Wohnlage laut Mietspiegelmittel (Stand 2025)Die Wohnlage beschreibt die Adresse, nicht das Gebäude.Mietspiegel Musterstadt 2025 (fiktiv)

Energie3 von 3

Solarertrag1.010 kWh je kWp und Jahrbei optimaler Ausrichtung, Neigung 38°Solarstrahlungsatlas, Musterauszug (fiktiv)
Solarpotenzial der Dachfläche11 kWp auf 70 m²geeignete Fläche der Südseite des SatteldachsSolardachkataster Musterland (fiktiv)
Wärmeversorgung im Blocküberwiegend ErdgasAngabe für den Block, nicht für das einzelne Haus.Kommunale Wärmeplanung Musterstadt (fiktiv)

Erschließung4 von 4

Schulen und Kitas im Umkreis4 Schulen im 800-m-Umkreis, 6 Kitas im 500-m-Umkreisnächste Einrichtung: Kita Musterfeld, 320 m LuftlinieSchulverzeichnis Musterland (fiktiv)
Straße und WidmungGemeindestraßeErschließung über die Musterstraße.Straßenverzeichnis Musterstadt (fiktiv)
Tempolimit30 km/hhäufigste Anordnung im Umkreis von 100 mVerkehrsbehörde Musterstadt (fiktiv)
ÖPNV-HaltestellenBus „Musterplatz“ in 180 m6 Bushaltestellen im 600-m-Umkreis (Luftlinie)Verkehrsverbund Musterland (fiktiv)

6 Wie dicht ist das Grundstück wirklich?

Dichtewerte mit verschiedenen Bezugsflächen und die Rechnung dieses Berichts. Sie sehen widersprüchlich aus, messen aber Verschiedenes — deshalb stehen sie hier nebeneinander statt verstreut.

BezugsflächeGFZGRZWie gerechnet
Dieses Flurstück0,400,20gemessen auf 850 m² Flurstück
Nachbarflurstücke (Median)1,240,3214 bebaute Flurstücke im Umkreis, je Flurstück gerechnet wie dieses
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BezugsflächeGFZGRZWie gerechnet
Der ganze Baublock1,020,30amtlich, über den Block samt Höfen und Nebenflächen
Rechnung dieses Berichts (Bestand aufgestockt)0,800,20Hauptgebäude auf Umgebungshöhe aufgestockt, keine neue Grundfläche

Das Grundstück ist mit GFZ 0,40 weniger dicht bebaut als sein Block (1,02).

Warum die Zahlen auseinandergehen

  • Der Blockwert rechnet über den gesamten Baublock, also einschließlich Höfen, Zufahrten und Nebenflächen. Er liegt deshalb meist unter dem Wert der einzelnen bebauten Flurstücke — beide sind richtig, sie messen Verschiedenes.
  • „Rechnung dieses Berichts“ ist kein Umgebungswert, sondern die Rechenregel der Delta-Tabelle: jedes Hauptgebäude auf die Geschosszahl der Nachbarschaft aufgestockt, keines abgesenkt, keine neue Grundfläche. Die größere Rechenformel (Grundflächenzahl mindestens 0,4 mal Umgebungshöhe, bei prägendem Bestand mindestens dessen Geschosszahl) steht nur als obere, nicht belastbare Variante in den Annahmen. Steht das Haus schon auf Umgebungshöhe, ist das Delta null.
  • Maßgeblich für § 34 BauGB ist, ob sich ein Vorhaben in die nähere Umgebung einfügt. Das entscheidet die Genehmigungsbehörde am Einzelfall, nicht eine dieser Zahlen.

7 Umgebungsanalyse

Ohne Bebauungsplan bemisst sich die Zulässigkeit an der Umgebung (§ 34 BauGB). Deshalb wird hier der Bestand gegen den Maßstab der Nachbarschaft gestellt — nicht gegen einen Wunschwert.

32 %
Das Grundstück ist deutlich weniger dicht bebaut als seine Nachbarflurstücke (Median). Es erreicht 32 % von deren Geschossflächenzahl (GFZ 0,40 gegenüber 1,24; Median von 14 Nachbarflurstücken, aus dem Kataster gerechnet). Höhe: II Vollgeschosse gegenüber IV im Median der Nachbarn (Maximum VI). Traufe 6,4 m gegenüber 12,4 m im Median.
Vollgeschosse
Bestand heuteII
Umgebung (Median)IV
Traufhöhe
Bestand heute6,4 m
Umgebung (Median)12,4 m
Grundflächenzahl (GRZ)
Bestand heute0,20
Nachbarn (Median)0,32
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Geschossflächenzahl (GFZ)
Bestand heute0,40
Nachbarn (Median)1,24

Was der Vergleich bedeutet

Das Gebäude auf dem Flurstück hat II Vollgeschosse, die Nachbarbebauung im Median IV. Aus der Aufstockung dieses Gebäudes auf Umgebungshöhe kommt der Zuwachs dieses Berichts (+340 m² BGF). Mit GFZ 0,40 erreicht das Grundstück 32 % der Geschossflächenzahl seiner Nachbarflurstücke (Median 1,24); überbaut ist es mit GRZ 0,20 gegenüber 0,32. Welche Bebauung zulässig wäre, klärt die Gemeinde; die rechnerischen Varianten stehen auf Seite 10.

Grenze dieser Betrachtung: Der Umgebungsmaßstab ist ein gemessener Median, keine Rechtsauskunft. Ob sich ein Vorhaben im Sinne des § 34 BauGB „einfügt“, beurteilt die Genehmigungsbehörde — und sie bezieht dabei auch Merkmale ein, die keine Geodatenquelle abbildet: Bauweise, Gestaltung, Ortsbild.

8 Das Potenzial: heute gegen möglich

Das Herzstück dieses Berichts. Wichtig zum Verständnis: Verglichen wird die heute vorhandene Bebauung (aus amtlichen Geobasisdaten) mit dem Maßstab der Umgebung – nicht mit den Festsetzungen des Bebauungsplans. Der liegt nicht maschinenlesbar vor und ist gesondert zu prüfen.

KennzahlHeute bebaut (amtliche Daten) Zahl dieses Berichts: Bestand auf Umgebungshöhe aufgestocktDifferenz
VollgeschosseII IV+2
Grundflächenzahl (GRZ)0,20 0,20+0,00
Geschossflächenzahl (GFZ)0,40 0,80+0,40
Bruttogrundfläche (BGF)ca. 340 m² ca. 680 m²+340 m²
Wohneinheitenca. 4 ca. 8+4
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Als Bandbreite gelesen

Rahmen der Rechnung als Bandbreite, nicht als Punktwert
Median der Umgebung
III bis V
Bruttogrundfläche
ca. 510 bis 850 m²
Wohneinheiten
ca. 6 bis 10
Rechenregel: Die Nachbarbebauung streut um ihren Median (IV). Das Band rechnet die Zahl dieses Berichts deshalb einmal mit einem Median von III und einmal von V Vollgeschossen nach — mit derselben Regel wie die Zahl selbst: jeweils die kleinere von Aufstockung des Bestands (keines abgesenkt) und Rechenformel. Die Untergrenze liegt nie unter dem heutigen Bestand; die Obergrenze des Bands nie über der oberen Rechenvariante aus den Annahmen. Eine Punktzahl wäre genauer dargestellt, als sie ist.

Gemessen, nicht dem Bebauungsplan entnommen. Vollgeschosse der Gebäude auf dem Flurstück aus dem Liegenschaftskataster übernommen (amtliche Angabe, keine Schätzung). In der Umgebung stammen die Geschosszahlen überwiegend aus dem Liegenschaftskataster. Umgebungshöhe = Median der Vollgeschosse aus 38 Gebäuden mit bekannter Geschosszahl (von 41 Gebäuden ab 40 m² im Umkreis von 150 m). Spalte „Zahl dieses Berichts“: jedes Hauptgebäude auf dem Flurstück auf die Umgebungshöhe aufgestockt, keins abgesenkt, Nebengebäude (Garage, Carport, Schuppen) und technische Bauten unverändert, keine neue Grundfläche. Obere, nicht belastbare Variante: Die Rechenformel – Grundflächenzahl mindestens 0,4 (eine Setzung, kein Messwert) mal Umgebungshöhe, bei prägendem Bestand mindestens dessen Geschosszahl – ergäbe rund 1.360 m² BGF (GFZ 1,60, Zuwachs 1.020 m²). Ob und auf welchem Weg eine solche Dichte zulässig wäre, klärt die Gemeinde. Dieser Bericht nennt bewusst die vorsichtigere Zahl; die Formelvariante steht nur zum Vergleich und ist nicht belastbar. Umrechnung BGF → Wohneinheiten mit 85 m² je WE. Was der Bebauungsplan zulässt, ist damit nicht ausgewertet – siehe Prüfpunkt 3. Alle Werte in diesem Muster sind fiktiv.

Aufstockung auf Umgebungshöhe (IV): +340 m² BGF · +4 Wohneinheiten

9 Drei Varianten, drei Größenordnungen

Zusätzliche Geschossfläche lässt sich auf unterschiedliche Weise schaffen; die Varianten führen zu unterschiedlich viel Fläche. Sie sind gerechnet, nicht entworfen — sie zeigen die Größenordnung, nicht das Gebäude. Baukosten und Wirtschaftlichkeit sind bewusst nicht enthalten: dafür fehlt eine belastbare offene Datenquelle.

A · Aufstockung auf Umgebungshöhe

Der Bestand bleibt stehen; jedes Hauptgebäude wächst bis zur Höhe der Umgebung (IV im Median), keines wird abgesenkt. Dieselbe Rechnung wie in der Kernaussage.

Bruttogrundfläche
ca. 680 m²
Bebaute Fläche
ca. 170 m²
Vollgeschosse
IV
GFZ
0,80
Wohneinheiten
ca. 8

Nebengebäude (auch gewerbliche neben einem Wohnhaus) und technische Bauten bleiben, wie sie sind. Setzt tragfähige Substanz und ein aufstockbares Dach voraus — beides ist am Gebäude zu prüfen, nicht aus Geodaten ablesbar.

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B · Nachverdichtung in die Fläche

Die bebaute Fläche wächst bis zur Grundflächenzahl der Nachbarn; der Bestand bleibt, der neue Teil erhält die Höhe des Bestands, höchstens die der Umgebung.

Bruttogrundfläche
ca. 544 m²
Bebaute Fläche
ca. 272 m²
Vollgeschosse
II
GFZ
0,64
Wohneinheiten
ca. 6

Abstandsflächen nach Landesbauordnung begrenzen dies zusätzlich; die Wege des Baugesetzbuchs (auch § 246e) betreffen das Bauplanungsrecht, nicht das Bauordnungsrecht.

C · Vollausnutzung des Umgebungsmaßes

Fläche und Höhe zugleich im Median der Nachbarn — der rechnerische Rahmen, wenn das Grundstück so bebaut wäre wie seine Umgebung im Mittel.

Bruttogrundfläche
ca. 1.088 m²
Bebaute Fläche
ca. 272 m²
Vollgeschosse
IV
GFZ
1,28
Wohneinheiten
ca. 13

Vergleichsrechnung, nicht belastbar: Diese Variante liegt über der Zahl dieses Berichts (ca. 680 m²), die bewusst die vorsichtigere Rechnung nimmt. Vergleichswert, kein Entwurf. Ob ein solcher Baukörper zulässig wäre, klärt die Gemeinde.

10 Steckt im Dach noch Fläche?

Ein Dachgeschossausbau ist der kürzeste Weg zu mehr Wohnfläche: kein neues Fundament, keine neue Erschließung, kein Quadratmeter Grundstück mehr. Ob er sich lohnt, hängt an einer Zahl — der Höhe zwischen Traufe und First.

Fläche unter dem Dach mit mindestens 2,30 m lichter Höhe
Gebäude geprüft
1
Zusätzlich zur Zahl des Berichts
ca. 0 m²
Zusätzlich prüfenswert
0 von 1
Rechenregel: Dachhöhe = First − Traufe, beides im Laserscan gemessen. Der Anteil mit mindestens 2,30 m lichter Höhe ist bei symmetrischem Satteldach 1 − 2,30 m ÷ Dachhöhe. Die Neigung stammt aus dem Verhältnis von echter zu projizierter Dachfläche. Nicht mitgezählt sind rund 77 m² auf einem Gebäude, das die Zahl dieses Berichts schon aufstockt oder unverändert lässt (Begründung beim Gebäude).

Haus Nr. 12 — in der Aufstockung dieses Berichts enthalten, kein zusätzlicher Ausbau

Dachform
Satteldach
Traufe
6,4 m
First
10,6 m
Dachhöhe
4,2 m
Neigung
37°
Nutzbar
ca. 77 m²

Unter dem heutigen Dach lägen rund 77 m² mit mindestens 2,30 m lichter Höhe (45 % der Grundfläche). Die Zahl dieses Berichts stockt dieses Haus aber schon auf Umgebungshöhe auf; das heutige Dach entfällt dabei. Die Fläche zählt deshalb nicht zusätzlich.

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Was diese Messung nicht sagt

  • Ob das Dach bereits ausgebaut ist — und bei Flachdächern, ob und wie hoch darunter ein Dachraum liegt. Der Scan sieht die Außenhaut, nicht die Nutzung dahinter — das steht in der Bauakte und wird hier nicht geschätzt.
  • Ob die Statik trägt und ein zweiter Rettungsweg herstellbar ist. Am Gebäude zu prüfen.
  • Ein Ausbau erhöht die Geschossfläche und damit die GFZ — ob das im Planungsrecht bleibt, ist gesondert zu klären.

11 Die fünf Prüfpunkte mit Verlässlichkeit

Hoch = amtliche Quelle, Befund eindeutig · Mittel = belegt, nicht abschließend · Offen = keine Quelle abgefragt. Die Stufe sagt, wie sicher diese Zeile ist — nicht, wie gut das Grundstück ist.

1 · Wohnnutzung

WohnbauflächeVerlässlichkeit hoch

Das Liegenschaftskataster führt hier die tatsächliche Nutzung „Wohnbaufläche“. Die Fläche dient damit laut Kataster vorwiegend dem Wohnen. Die Wege für den Wohnungsbau (§ 31 Abs. 3, § 34 Abs. 3b, § 246e BauGB) betreffen Vorhaben, die Wohnzwecken dienen; ob ein Vorhaben darunter fällt, klärt die Gemeinde.

Quelle: Tatsächliche Nutzung laut ALKIS (Land Musterland, fiktiv); geplante Nutzung nach Angabe des Auftraggebers · Amtliche Quelle, Befund eindeutig.

2 · Gebietskulisse laut Landesverordnung

nachrichtlich (keine Voraussetzung)Verlässlichkeit hoch

Verordnung des Landes Musterland zur Bestimmung der Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt vom 15.12.2025; Musterstadt ist in Anlage 1 aufgeführt (fiktiv). Klarstellung: Diese Kulisse ist keine Voraussetzung für § 246e BauGB – der gilt bundesweit. Relevant bleibt sie für das Vorkaufsrecht (§ 25 BauGB) und das Baugebot (§ 176 BauGB).

Quelle: Verordnung des Landes Musterland vom 15.12.2025, Anlage 1, lfd. Nr. 47 (fiktive Musterquelle) · Amtliche Quelle, Befund eindeutig.

3 · Innenbereich

10 Gebäude in 50 mVerlässlichkeit mittel

Im Umkreis von 50 m stehen 10 Gebäude, das nächste 6 m entfernt. Ob das Grundstück im Innenbereich nach § 34 BauGB liegt, entscheidet die Bauaufsicht. Im Bebauungsplan-Verzeichnis des Landes ist für das Flurstück kein festgesetzter Plan eingetragen. Ob ein älterer, übergeleiteter Plan gilt, klärt das Bauamt Musterstadt.

Quelle: Liegenschaftskataster ALKIS (Land Musterland, fiktiv), amtliche Geschosszahlen; Bebauungsplan-Festsetzungen nicht ausgewertet · Amtliche Daten; die Lage ist daraus abgeleitet, nicht festgestellt.

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Wohnraumpotenzial · Potenzialanalyse Muster · fiktives Beispiel

4 · Haltung der Kommune

veröffentlichtVerlässlichkeit mittel

Der Stadtrat von Musterstadt hat am 12.05.2026 Leitlinien zur Anwendung von § 246e BauGB beschlossen: Vorrang haben Aufstockung und Nachverdichtung im Bestand; vor jeder Zustimmung wird der Ortsbeirat beteiligt. Das Stadtplanungsamt hat dazu eine Handreichung für Antragsteller veröffentlicht. Wiedergegeben ist, was Musterstadt veröffentlicht hat (Fundstelle unten, Stand 12.05.2026). Das ist keine Prognose für ein bestimmtes Vorhaben: Die Zustimmung erteilt die Gemeinde im Einzelfall (§ 36a BauGB).

Quelle: Ratsbeschluss RB/2026/087 vom 12.05.2026; Handreichung des Stadtplanungsamts Musterstadt, Stand 05/2026 (fiktive Musterquellen) · Befund belegt, aber nicht abschließend.

5 · Öffentliche Belange

geprüft, unauffälligVerlässlichkeit hoch

Lärm (nachrichtlich): 53 dB(A) tags, 44 dB(A) nachts; Starkregen (nachrichtlich): außergewöhnlich: 5, extrem: 9. Unauffällig: Denkmalschutz, Hochwasser, Erhaltungsverordnung § 172, Sanierungsgebiet § 142, Naturschutz, Trinkwasserschutz.

Quelle: Fachdienste Musterland (fiktiv), Einzelnachweis im Abschnitt Fachdaten · Amtliche Quelle, Befund eindeutig.

12 Wertindikation

+120.000 € bis +200.000 €

Herleitung: Der Bodenrichtwert beträgt 720 €/m² (Zone W – Wohngebiet, fiktiver Musterwert, Stichtag 01.01.2026) und gilt für eine Referenz-GFZ von 1,2. Daraus ergibt sich ein Wert von rund 600 € je m² Geschossfläche. Die rechnerisch zusätzlichen 340 m² BGF (Aufstockung des Bestands auf Umgebungshöhe – bewusst die vorsichtigere von zwei Rechnungen, siehe Annahmen) entsprechen damit rund 200.000 €. Als vorsichtige Untergrenze sind 60 % davon angesetzt.

Vorsichtige Bandbreite auf Grundlage des Bodenrichtwerts. Keine Verkehrswertermittlung nach ImmoWertV: Der Zusammenhang zwischen Dichte und Bodenwert ist nicht linear, Erschließung, Baukosten und Bauzeit sind nicht berücksichtigt. In diesem Muster ist der Bodenrichtwert fiktiv.

13 Fahrplan: die nächsten drei Schritte

  1. Bebauungsplan beschaffen

    Beim Bauamt Musterstadt den geltenden Bebauungsplan für das Flurstück anfordern – oder die Auskunft, dass keiner gilt. Davon hängt ab, welcher der genannten Wege in Betracht kommt, und erst damit lässt sich das gemessene Potenzial gegen das zulässige Baurecht halten.

  2. Vorhaben konkret aufzeichnen

    Auch eine grobe Skizze genügt: Wo soll was hin, wie hoch, wie viele Wohnungen. Ohne konkrete Vorstellung kann die Kommune nicht beraten – die Frage „was kann ich mit meinem Grundstück machen?“ beantwortet dort niemand.

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  1. Früh mit der Gemeinde sprechen

    Abstimmungstermin beim Bauamt Musterstadt vereinbaren, bevor Planungskosten entstehen, und den Lageplan mit dem eingezeichneten Vorhaben mitbringen. Bewährter Rat aus der Verwaltungspraxis: mit der größten Variante des eigenen Vorhabens kommen (nicht mit der Vergleichsrechnung) und kompromissbereit bleiben. Beachten Sie die Befristung des § 246e BauGB bis 31.12.2030: Sie betrifft die Zulassung im Genehmigungsverfahren (§ 246e Abs. 4 BauGB), nicht Baubeginn oder Fertigstellung – ein Antrag kurz vor Fristende reicht nicht sicher.

14 Hinweise und Quellen

Hinweise zur Rechnung und zu den Daten

  • Zu beachten: Die Rechenformel (GRZ 0,40 × IV Vollgeschosse) ergibt GFZ 1,60. Die 14 bebauten Nachbarflurstücke im Umkreis von 100 m liegen im Median bei GFZ 1,24, zu drei Vierteln bei höchstens 1,39, im Höchstfall bei 1,90. Im Bericht steht deshalb die kleinere Zahl (GFZ 0,80, Bestand aufgestockt).
  • Hinweis: Im Bebauungsplan-Verzeichnis des Landes ist für das Flurstück kein festgesetzter Plan eingetragen. Ob ein übergeleiteter älterer Plan gilt, klärt das Bauamt Musterstadt.

Quellen dieses Berichts

WohnnutzungTatsächliche Nutzung laut ALKIS (Land Musterland, fiktiv); geplante Nutzung nach Angabe des Auftraggebers
Gebietskulisse laut LandesverordnungVerordnung des Landes Musterland vom 15.12.2025, Anlage 1, lfd. Nr. 47 (fiktive Musterquelle)
InnenbereichLiegenschaftskataster ALKIS (Land Musterland, fiktiv), amtliche Geschosszahlen; Bebauungsplan-Festsetzungen nicht ausgewertet
Haltung der KommuneRatsbeschluss RB/2026/087 vom 12.05.2026; Handreichung des Stadtplanungsamts Musterstadt, Stand 05/2026 (fiktive Musterquellen)
Öffentliche BelangeFachdienste Musterland (fiktiv), Einzelnachweis im Abschnitt Fachdaten
RechtsstandWeg-Zuordnung nach BauGB i. d. F. von BGBl. 2025 I Nr. 257 (in Kraft seit 30.10.2025): § 31 Abs. 3, § 34 Abs. 3a/3b, § 36a, § 246e (bis 31.12.2030); Wortlaut gelesen am 25.10.2026. Novelle 2026/27 (Drs. 21/6588) am 25.10.2026 nicht beschlossen, ändert nach dem Entwurf keinen dieser Wege.
DatenstandDatenstand: 27.09.2026 · MUSTER: Grundstück, Messwerte und Quellen sind erfunden (fiktiv).

Wichtige Hinweise

Dieser Bericht ist eine datenbasierte Potenzialeinschätzung und keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Er ersetzt weder eine Bauvoranfrage noch die Abstimmung mit der Gemeinde.

Keiner der genannten Wege (§ 31 Abs. 3, § 34 Abs. 3b, § 246e BauGB) kommt ohne die Gemeinde aus; § 246e setzt ausdrücklich ihre Zustimmung voraus (Abs. 1 Satz 1, Verfahren nach § 36a BauGB). Aus diesem Bericht lässt sich kein Anspruch ableiten.

Die Wertindikation ist keine Verkehrswertermittlung nach ImmoWertV. Sämtliche Angaben beruhen auf den genannten Quellen zum genannten Datenstand.

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Nutzen Sie diesen Bericht als Ausgangspunkt für die vertiefende Prüfung: Bauvoranfrage, Abstimmung mit dem Bauamt, Einholung von Gutachten. Besonders wichtig sind die frühzeitige Einbindung der Gemeinde und die Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen.

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03

Fragen zum Muster.

Ist das ein echter Bericht?

Nein. Das Grundstück Musterstraße 12 gibt es nicht; Flurstück, Messwerte und Quellen sind erfunden und so gekennzeichnet. Gerechnet und aufgebaut ist das Muster aber mit derselben Pipeline wie ein echter Bericht – die Zahlen folgen aus den fiktiven Eingangswerten, nicht aus Handarbeit.

Was steht in einem echten Bericht zusätzlich?

Flurkarte und 3D-Modell aus den amtlichen Daten, wo das Land sie offen bereitstellt, und je nach Datenlage Luftbild und Laserscan-Werte. Das Muster hat sie nicht, weil es das Grundstück nicht gibt. Der Umfang nach Ort steht auf der Bestellseite, bevor Sie bestellen.

Kann ich das Muster als PDF herunterladen?

Ja, dieselben 15 Seiten als PDF: /potenzialbericht-muster.pdf. Die Seite hier zeigt denselben Inhalt, nur im Browser lesbar.

Warum steht dort „Grün“, obwohl der Bebauungsplan nicht geklärt ist?

Die Ampel bewertet, was gemessen wurde: Bestand und Umgebungsmaßstab. Was nicht gemessen werden kann – ob ein qualifizierter Bebauungsplan gilt und was die Gemeinde zu diesem Vorhaben sagt –, steht ausdrücklich als „noch zu klären“ dabei. Auch ein echter Bericht rät an dieser Stelle nicht.

Datenbasierte Potenzialeinschätzung, keine Rechtsberatung. Was die Daten nicht hergeben, steht als „noch zu klären“ im Bericht.

Und Ihr Grundstück?

Die Ersteinschätzung misst Flurstück, Bestand und Umgebungsmaßstab – der Bericht rechnet den Rest.

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